6 min.
18.07.2018

Smartes Badezimmer: Das intelligente Örtchen

Die Frage kommt häufig auf: Wieso muss mein Badezimmer intelligent sein? Und was habe ich davon? Wassersparen, Safety First und Entertainment im Bad – das alles findest Du jetzt bei Eigenraum.
Die Frage kommt häufig auf: Wieso muss mein Badezimmer intelligent sein? Und was habe ich davon? Wassersparen, Safety First und Entertainment im Bad – das alles findest Du jetzt bei Eigenraum.

Von Robert Gryczke

Eine Wanne mit Effekt-Farbe allein ist schon ein Eyecatcher. Kombiniert mit Smart-Home-Technologie, ist das Badewasser per Knopfdruck perfekt temperiert und hält noch so einige andere Überraschungen bereit. Aus dem Bad wird eine intelligente Wohlfühloase.

Den Einstiegsartikel in das Thema “Smart Home: Nachhaltig leben im intelligenten Haus” findet ihr hier.

Bewegungssensoren: Wasser marsch – aber nicht zu viel

Okay, das klingt jetzt vielleicht etwas marktschreierisch, aber in der Gastronomie weiß man schon lange: Wo kein Kontakt, da keine Keime! Deswegen funktionieren Waschbecken in professionellen Küchen oft per Fußtritt oder Bewegungssensoren. Und was dem Profi gut tut, kann für den privaten Nutzer nicht schlecht sein.

Bei Waschbecken funktionieren solche Armaturen via Infrarotsensor. Der Sensor erkennt Deine Hände unter dem Wasserhahn und löst automatisch den Wasserstrahl aus. Die Wunschtemperatur wird vorher eingestellt, in der Regel auch der Laufzyklus.

Infolge gibt es keine verkeimten Wasserhähne mehr. Und das Wassernutzungsverhalten wird, dank vorgegebener Intervalle, positiv beeinflusst. Vorbei ist auch die Zeit, in der das Wasser munter weiter läuft, weil Du zur Tür eilst oder telefonierst. Keine Hände unter dem Hahn – kein Wasser.

Auf dem Markt gibt es zahlreiche Anbieter, von günstig bis hochpreisig. Hersteller wie Grohe, Dornbracht & Co. bieten in diesem Bereich ausgereifte Technik an. Diese zeichnen sich durch Langlebigkeit aus, selbstreinigende Systeme, Verbrühschutz und mehr. Einige Hersteller bieten darüber hinaus auch Module an, die die kinetische Energie des Wasserstrahls nutzen, in Strom umwandeln und für eine spätere Nutzung speichern. Auf diese Weise, wird das smarte Waschbecken energieautark. Nicht, dass Dir mit eingeseiften Händen plötzlich der Strom für den Bewegungssensor ausgeht.

Smart Shower: Duschen 2.0 dank Warm Up und Entertainment

Zwischen dem, was wir von einer Dusche erwarten und dem, was Duschen heutzutage leisten können liegen Welten. Der Pragmatiker sagt an dieser Stelle: „Drunter stellen, Wasser aufdrehen, fertig“. Weit gefehlt. In der Regel vergeudet man viel Wasser, um die passende Temperatur einzuduschen.

Smarte Duschen bringen das Wasser auf Wunschtemperatur. Ein Sprachbefehl genügt, oder ein Knopfdruck. Von sich reden macht diesbezüglich gerade ein kleines Startup in L.A. Mit Livin Shower wird die Dusche vollends in das Konzept eines Smart Homes integriert werden. Dazu ist das System kompatibel mit Sprachassistenten wie Alexa und Google Home, außerdem kann das System mit Soundsystemen und Musik-Apps verknüpft werden.

Der Clou: Über das Steuerrad an der Dusche, lässt sich nicht nur das Wasser anstellen und die Temperatur regeln, sondern zum Beispiel auch die Laufstärke der angeschlossenen Boxen. Verknüpfst Du die Livin Shower zusätzlich mit einem smarten Heizsystem – tja, dann wird der Zauber perfekt. Dann ist nämlich folgendes Szenario möglich:

„Google, aktiviere die Livin Shower für Robert.“ Über die App hast Du dann die Wunschtemperatur für Badezimmer und Duschwasser festgelegt, die nun eingepegelt wird. Unter der Dusche startest Du per Sprachbefehl den Soundtrack zu Flashdance und die Party kann starten.

Die App zeichnet außerdem Daten zu Wasserverbrauch, Temperatur und Duschzeit auf. Selbstkontrolle ist also kein Problem mehr.

Spieglein, Spieglein – zeig mir mein Horoskop

Bei smarten Spiegeln handelt es sich genau genommen um große Tablets. Vor dem eigentlichen Bildschirm befindet sich eine halbdurchlässige Spiegelfläche, die die grafischen Elemente vom Bildschirm darunter anzeigt.

Der Funktionsumfang smarter Spiegel variiert von simplen Newsfunktionen (Nachrichten, Uhrzeit, Horoskop) bis zum Einsatz als Multifunktionsinstrument für das gesamte Smart Home, inklusive eigener Sprach- und Gestik-Assistenz. Das Angebot ist umfangreich und die Frage für Dich lautet eigentlich nur: „Wie lange stehe ich vorm Spiegel?“

Washlets: Hightech, für die wichtigen Geschäfte des Tages

Über Toiletten wurde schon viel geschrieben. Aber 2018 scheint der Peak moderner Keramikthrone erreicht. Washlets (etwas deutscher „Dusch-WC“) sind technisch gesehen eine Mischung aus WC und Bidet.

Die Spitzenmodelle diverser Hersteller, exemplarisch sei TOTO und seine Neorest-Reihe genannt, bieten eine komplette Intimdusche an. Zu den Funktionen gehören unter anderem ein Pflegewasserstrahl, den Du nach Härte und Temperatur regeln kannst. Ein warmer Luftstrom pustet dort alles trocken, wo sonst keine Sonne scheint. Achso, Thema „warmer Luftstrom“: ein Geruchsneutralisator gehört ebenfalls zu den Wohlfühlfunktionen. Solche hypermodernen Toilettensysteme gehören in weiteren Teilen fernöstlicher Metropolen schon zum Standard im Bad. In Europa ziert der Nutzer sich noch ein wenig, wenn es um ein Upgrade im Badezimmer geht.

Aber vielleicht ändert sich das in absehbarer Zeit. Wie immer bestimmt die Nachfrage das Angebot.

Smartes Bad: Wo geht die Reise hin?

Technisch existiert die Zukunft schon heute – auch im Bad. Die Konnektivität ist eine neue Herausforderung. Hersteller wollen schlichtweg nicht immer kompatibel sein. Die Verbindung über Sprachassistenten wie Alexa, Google Home oder Nest kann die passende Schnittstelle sein. Auch in puncto Nutzerführung. Musik beim Duschen, Nachrichten beim Zähneputzen und vorgeheizte Toilettensitze? Keine Zukunftsmusik mehr, sondern nur einen Schritt vom Status Quo entfernt.

Welche Vorteile eine Sprachsteuerung im smarten Badezimmer bringt, erfahrt ihr hier.

Wie smart ist Dein Bad schon? Und zu welchem smarten Bereich wünschst Du Dir mehr Beiträge?

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