4 min.
21.03.2019

ISH 2019: Zwischen starken Farben und virtueller Planung

Die Internationale Sanitär- und Heizungsmesse (ISH) ist die weltweit führende Fachmesse für den nachhaltigen Umgang mit Wasser und Energie in Gebäuden. Für eigenraum filtern wir Trends bei Form und Farbe, entdecken aber auch innovative Denkansätze in puncto Wohnraumplanung.
Die Internationale Sanitär- und Heizungsmesse (ISH) ist die weltweit führende Fachmesse für den nachhaltigen Umgang mit Wasser und Energie in Gebäuden. Für eigenraum filtern wir Trends bei Form und Farbe, entdecken aber auch innovative Denkansätze in puncto Wohnraumplanung.

Die Frankfurter Messe ist unfassbar groß. Unmöglich, da an jedem Stand anzuhalten und einen journalistischen Plausch zu halten. Deshalb haben wir uns, gemäß dem Motto unseres Magazins, auf den Bereich Badezimmer fokussiert.

Starke Farben: Der Markt sieht bunt

Foto: BetteCraft Waschtisch-Schale in der Farbe Evergreen

Wir stehen bei einem Hersteller und lassen uns eine freistehende Duschverglasung erklären. Auffällig: Die gezeigten Modelle haben kräftige Farben. Rot, Grün, Blau – weitere wären verfügbar. „Wir passen uns natürlich auch dem Kundengeschmack an“, erklärt der Mitarbeiter.

Bei einem italienischen Anbieter das Gleiche. Rot, Gelb, Grün und andere kräftige Farben, oft auch mit Retro-Touch, werden gerade nachgefragt. Nicht nur im Privathaushalt, sondern auch in der Hotellerie. Diese dürfte auch ein gesteigertes Interesse an pflegeleichten Materialien haben. Ein weiterer Gesprächspartner gibt an: „Man probiert natürlich einiges aus. Und solche Materialien wie Plexiglas in der Dusche fallen dann eben wieder aus dem Sortiment. Die Kunden setzen mittlerweile schon gewisse Dinge voraus. Wer in eine neue Dusche investiert, setzt korrosionsfreies Glas voraus; Abperleffekt inklusive.“

Ein paar Stände weiter, betrachtet man das Thema Farben und Formen noch etwas differenzierter. Und kommt außerdem gleich auf das Thema Smart Home zu sprechen.

Smart Home: Wo geht der Weg hin?

„Das Angebot an Farben und Formen ist heutzutage unfassbar groß. Jeder Anbieter will ja in seinem Segment möglichst viele Kunden ansprechen. Aber der europäische Markt steht tatsächlich gerade auf Farbe“, sagt der Messervertreter eines Badmöbelherstellers und verweist uns auf seine Kollegen „aus Italien“ – von dem wir gerade kommen. Interessanterweise sieht der fernöstliche Markt bedeutend anders aus: „Da bleibt man eher bei traditionellen Farben; Grau, Schwarz, aber gerne mit weichen und fließenden Formen.“ Smarte Badezimmertechnik sei ganz wichtig. Auch die freistehenden Badewannen sind über eine eigene App vielseitig steuerbar.

Eine Entwicklung, die wir vom Vertreter eines Schweizer Sanitärbetriebs bestätigt bekommen. Er zeigt uns eine Duschtoilette, mit der der Nutzer gänzlich ohne Toilettenpapier auskommen soll. „Mit der Fernbedienung oder per App können Sie auch die Wassertemperatur und den Härtegrad des Wasserstrahls einstellen.“ Konnektivität mit anderen Smart-Home-Systemen sei da aktuell aber kein Thema.

Dabei gibt es ja durchaus Möglichkeiten, über gewisse Netzwerkstandards verschiedene Hersteller buchstäblich unter ein Dach zu bringen, zum Beispiel das KNX-System.

Virtual- und Augmented Reality

Der gleiche Hersteller präsentierte an seinem Stand auch ein Augmented-Reality-System, mit dem der Endnutzer auf dem Bildschirm sieht, welche Technik der Hersteller hinter den Wänden des Showrooms verbaut hat. Das ist nett anzusehen, aber auch recht ernüchternd, wenn man bedenkt, was AR-Apps heutzutage schon beim Möbelkauf leisten können.

Unternehmen wie Palettecad und Campusoft präsentieren die Möglichkeiten der Küchen- und Badplanung mit Hilfe von Virtual-Reality-Tools. Beim Selbstversuch zeigen die Systeme ihr Können. Die Grafik ist ausgereift genug, um einen Eindruck des zukünftigen Badezimmers zu vermitteln. Das digitale Badezimmer wird nach Wünschen des Kunden digital gebaut. Teilweise kann er auch selbst auf kostenfreie Online-Anwendungen zurückgreifen. Je nach System benötigt man nur ein Smartphone, das dann über ein Cloudspeicher auf das entsprechende 3D-Modell zugreift (WebVR). In einer anderen Variante nutzt man ein High-End-VR-Headset (z.B. HTC Vive). Letzt genannte Variante ist zweifelsfrei eher für eine stationäre Verwendung in Showrooms und Geschäften gedacht, denn die wenigsten Endkunden besitzen die entsprechende Hardware.

Eine locker-fluffige Inneneinrichtung, bei der man durch sein zukünftiges Bad spaziert, beispielsweise die Farbe der Dusche ändert, ein anderes Toilettenmodell verplant und dergleichen ist leider noch Zukunftsmusik. Auch wenn die virtuelle Planung in Real-Time, ein erklärtes Ziel vieler Anbieter sei. Bis dahin sind die Möglichkeiten kurzweilige Unterhaltung und eine nette Bereicherung, aber auch mehr ein nettes Gimmick als ein Must-Have.

Zeitgeist: Neuheiten für das Heute von morgen

Als wir den Blick etwas weg von der etablierten Wirtschaft und Industrie, hin zur laufenden Forschung gerichtet haben, stießen wir über drei Konzeptstudien, die uns beeindruckt haben.

Saguaro, die Insellösung: Auf den ersten Blick sieht das mattschwarze Gebilde aus wie eine Skulptur. Als wir mit den beiden Designstudenten Vitalij Krist und Florian Wagner von der Hochschule Hannover sprechen, erklären sie kurz das Konzept. Im Winkelabstand von je 120 Grad sind um das Zentrum herum Toilette, Waschbecken und Dusche angeordnet. Die Zu- und Abläufe verschwinden allesamt zentriert über den zentralen Betonsockel. Durch Nutzung eines Vakuumabflusses (vgl. Flugzeugtoilette) wird Wasser gespart. Das gesamte Konzept spiegelt den aktuellen Zeitgeist der Inneneinrichtung wider: offenes Wohnen, platzsparend, nachhaltig. Und das alles inspiriert von einem Kakteengewächs: Saguaro.

Badroschka, das Pop-up-Bad: Direkt nebenan präsentieren die Designstudierenden Elena Gfroerer, Giulio Grasso und Philipp Cartier Badroschka. Angelehnt an die bekannten russischen Stappelpüppchen, die Matrjoschkas, lässt sich auch das Pop-up-Bad in vier Segmente zerlegen und genauso einfach wieder zusammenstecken. Die Duschparzelle lässt sich zusammenfalten, die Armatur des Waschbeckens kann man einklappen. Am Ende sollen alle Module zusammen in einen handelsüblichen Umzugskarton passen. Das poppige Farbdesign mit Pink und Schwarz erinnert bewusst an den Memphis-Stil der Achtziger. In einer Zeit, in der urbane Jäger & Sammler von einem Job zum nächsten ziehen und dabei das gesamte Inventar mitnehmen müssen, sollte das Bad keine Ausnahme bilden. Badroschka bietet den perfekten Lösungsansatz.

Pflegebad 2030: Wie sieht ein Bad aus, in dem sich eine zu pflegende Person wohlfühlt? Wie darf ein Bad aussehen, damit es zusätzlich den Ansprüchen des Pflegepersonals entspricht. In dieser Konzeptstudie besteht die Lösung in einem raffinierten Schienensystem an der Decke. Die daran angebrachten Module können um die eigene Achse gedreht werden. Auch Waschbecken und Toilette sind jeweils höhenverstellbar und lassen sich drehen. In Summe lässt sich auch wenig verfügbare Fläche überproportional gut ausnutzen. Ein echter Mehrwert. Auf Anfrage gab Karlotta Klußmann, wissenschaftliche Mitarbeiterin, an, dass die Konzeptstudie auf der ISH im Zeitraum von Januar bis März entstanden ist. Dieses Projekt wurde vom Zentralverband Heizung Klima Sanitär in Auftrag gegeben und durch Studierende der Hochschule für Gestaltung Offenbach realisiert.

Am Ende lässt sich also statieren, dass sich das Badezimmer über kurz oder lang auch tagesaktuell den Wünschen des Nutzers anpassen wird. Egal, ob das bedeutet kleiner zu werden, intelligenter, beweglicher – oder auch einfach nur bunt. Mal sehen, ob es auf der nächsten ISH 2021 die ersten Badezimmer mit Echtzeitfarbwechsler geben wird.

Warst Du auf der ISH unterwegs? Welches waren Deine Höhepunkte? Wir freuen uns auf Deinen Kommentar.

Kommentare

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