4 min.
17.07.2018

5 Entschleunigungs-Tipps gegen den Alltagsstress

Unser Leben wird immer schneller, der Alltag hektischer. Wir hasten von einem Termin zum anderen und ständig drehen sich die Gedanken um Aufgaben und Sorgen, die vor uns liegen. Mit etwas Achtsamkeit und ein paar einfachen Übungen jedoch kannst Du für Entschleunigung sorgen und dem Stress entgegenwirken.
Unser Leben wird immer schneller, der Alltag hektischer. Wir hasten von einem Termin zum anderen und ständig drehen sich die Gedanken um Aufgaben und Sorgen, die vor uns liegen. Mit etwas Achtsamkeit und ein paar einfachen Übungen jedoch kannst Du für Entschleunigung sorgen und dem Stress entgegenwirken.

von Sandro Abbate

Entschleunigung – das ist eines dieser Worte, die man immer wieder hört oder liest, wenn es um Stressabbau und Entspannung geht. Was ist damit aber eigentlich gemeint? Im Grunde genommen bezeichnet Entschleunigung das Gegenteil von Beschleunigung. Das klingt erst einmal recht simpel, im Alltag ist es aber nicht immer leicht, die Geschwindigkeit etwas herabzusetzen. Wohl jeder merkt, dass unser Leben in den letzten Jahren und Jahrzehnten immer schneller geworden ist. Wir sind ständig über Telefon, Messenger oder E-Mail erreichbar, Nachrichten erreichen uns dank des Internets nahezu in Echtzeit. Nie zuvor prasselten so viele Informationen und Eindrücke täglich auf den Menschen ein wie heute. Was einerseits natürlich Vorteile hat, kann andererseits auch überfordern. Doch zum Glück gibt es zahlreiche Möglichkeiten, bewusste kleine Auszeiten zu nehmen und Achtsamkeit in den Alltag zu integrieren.

Den Tag entspannt beginnen

Um gestresst zu sein, müssen wir nicht erst auf der Arbeit sein, wo vielleicht schon zahlreiche unbeantwortete E-Mails oder ein Berg an Aufgaben auf einen warten. Der Stress beginnt meist viel früher, bei vielen schon beim Aufstehen. Natürlich ist es schön, wenn der Wecker klingelt, im warmen Bett liegen zu bleiben und die Schlummertaste zu drücken. Doch im Endeffekt stresst Du Dich so mehr, als wenn Du sofort beim ersten Klingeln aufgestanden wärst, denn so hast Du weniger Zeit für einen entspannten Start in den Tag. Versuche daher lieber etwas früher aufzustehen, damit Du morgens noch etwas Zeit für Dich hast und Dich in Ruhe beim Frühstück oder beim „fertigmachen“ im Bad auf den Tag einstimmen kannst.

Schon einmal bewusst geduscht?

Generell ist es sinnvoll, das Bad nicht nur funktional, sondern so einzurichten, dass man sich darin wohlfühlt. Auch im Badezimmer lässt sich Achtsamkeit üben. Statt schnell unter die Dusche zu springen und bereits im Kopf die Aufgaben des Tages durchzugehen, solltest Du einmal versuchen, diesen Moment ganz bewusst wahrzunehmen. Achte dabei auf jedes Geräusch, jedes Detail. Wie hört es sich an, wenn Du das Wasser aufdrehst, wie fühlt sich das Wasser auf der Haut an? Welchen Ton verursachen die Wassertropfen am Körper, in der Duschwanne und der Wand? Nimm bewusst wahr, wie das Wasser über die Haut fließt und bleib mit Deinen Gedanken genau dort, wo Du gerade bist. Kommt ein anderer Gedanke auf, registriere ihn und lass ihn wie eine Wolke weiterziehen. Solche kleinen Achtsamkeitsübungen kannst Du übrigens überall in Deinen Alltag einbauen.

Draußen spazieren gehen

Einen Großteil unserer Zeit verbringen wir in geschlossenen Räumen. Von zuhause ins Auto, vom Auto ins Büro und nachmittags das Ganze rückwärts. Wenn Du das Gefühl hast, Dir fiele die Decke auf den Kopf, gibt es keinen besseren Rat als rauszugehen. Auch wenn Du vielleicht meinst, dass Du keine Zeit dazu hast, Spaziergänge lassen sich optimal in den Tagesablauf einbauen. Du kannst zum Beispiel in der Mittagspause eine Runde drehen, vor dem Schlafen gehen oder unmittelbar nachdem Du morgens aufgestanden bist. Gehe einfach los, ohne bestimmtes Ziel, denn sobald Du an der frischen Luft bist, bekommst Du wieder einen freien Kopf und kannst Dich anschließend Deinen noch anstehenden Aufgaben widmen.

Digitales Fasten

Heute stehen uns nahezu alle Informationen auf Knopfdruck jederzeit bereit. Wir tragen sie quasi in der Tasche mit uns herum. Schnell mal bei Instagram die neuesten Fotos der Freunde anschauen, bei Facebook einen Beitrag liken und die x-te Nachricht auf WhatsApp beantworten. Der digitale Dauerbeschuss kann uns ganz schön zusetzen und verursacht mehr Stress als wir denken. Umso wichtiger ist es, am besten regelmäßig Zeiten einzurichten, in denen wir digital fasten, was auch gerne Digital Detox genannt wird. In diesen Zeiten sollten Computer und vor allem das Smartphone tabu sein. Man wird es nicht glauben, aber es kann eine ganz schöne Anstrengung sein, in Sachen Social Media einfach einmal loszulassen. Dafür kannst Du Dir auch einen kleinen Helfer holen, beispielsweise Apps wie die kostenlose „Digital Detox Challenge“ für Android. Die funktioniert ganz einfach. Solltest Du das Smartphone vor Ende der vorher festgelegten Challenge benutzen, musst Du einen bestimmten Betrag an die Entwickler der App zahlen. Für iOS gibt es mit „ShutApp“ eine Digital Detox-App, die ganz ähnlich funktioniert.

Einfach mal gar nichts tun

Nicht alles ist so wichtig, dass es nicht auch mal warten kann. Einige Dinge, wie das ausräumen der Spülmaschine oder das staubsaugen dürfen auch gerne mal auf einen anderen Tag verschoben werden. Schaffe Dir regelmäßig Auszeiten, in denen Du von Deinem normalen Tagesablauf abweichst und etwas für Dich tust. Oder aber Du tust einfach mal gar nichts. Also wirklich gar nichts. Klingt einfach, ist es aber nicht unbedingt. Probiere es aus – leg Dich in die Hängematte und lass einfach Deine Gedanken schweifen oder beobachte wie die Wolken am Himmel vorüberziehen. Es gibt noch viele Dinge mehr, die Du tun kannst, um Deinen Alltag zu entschleunigen. Meist sind es die einfachen Dinge, die am wirkungsvollsten sind. Welche am besten zu Dir passen, findest Du am besten selbst heraus.

 

Hast du weitere Tipps zur Entschleunigung, durch die du erfolgreich Stress abbaust und dich besser entspannst?

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